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Städtetrip Washington D.C.

Hinweis: 

Wir würden Euch vor einer Reise in die USA empfehlen, unsere allgemeinen USA-Tipps durchzulesen.

 

Also, wir kamen Freitagfrüh in Washington D.C. an und benutzten die U-Bahn, um zum Hotel (Beacon Hotel & Corporate Quaters) zu kommen. Die U-Bahn bezahlt man pro Fahrt. Am Automat gibt es eine Auflistung mit den Tarifen zu den einzelnen Stationen (verschiedene Preise innerhalb/außerhalb der Rush Hour). Dann folgt man der Anleitung am Display und wählt aus, wieviel man auf seine Fahrkarte buchen möchte. In unserem Fall buchten wir $3,- pro Karte auf, nur um zum Hotel zu kommen und weil wir Karten für diese Stadttour-Busse hatten und die Stadt nicht unterirdisch erkunden wollten :)

In Städten nutzen wir sehr gerne diese Busse weil man die Hot-Spots sieht und diese gleichzeitig erklärt bekommt. Bezüglich Wetter ist Washington D.C. sehr unbeständig. Es kann in gewissen Monaten sogar alle vier Jahreszeiten innerhalb einer Woche haben. Wir hatten zum Beispiel richtig intensiven Sonnenschein mit zeitgleichem Starkregen und das über eine Stunde - also äußerst verrückt. 


Stadtrundfahrt

In Washington D.C. nutzten wir wieder einmal den Anbieter BigBus-Tour und waren sehr zufrieden. Hier unsere Tipps dazu:

Kauft Euch kurz vor dem USA Aufenthalt über "GetYourGuide" Tickets. Diese sind dort günstiger als auf der offiziellen Homepage. (Den Link zu den Tickets findet Ihr am Ende der Seite). Es reicht ein Tagesticket, denn mit Glück - und das hatten wir schon in mehreren Städten - fährt man auch den zweiten Tag bzw. weitere Tage damit. Bei den Ticketvarianten reicht das Classic-Ticket. Mit den können alle drei Linien gefahren werden und zusätzlich hat man noch freien Eintritt zum Madame Tussauds Museum.
BigBusTours hat in den USA, unserer Meinung nach das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Fast alle Busse haben zum Tonband in verschiedenen Sprachen einen Tourguide an Board. Natürlich ist dieser englischsprachig, aber  dafür bekommt man einiges mehr und darunter natürlich auch unterhaltsames zu hören.
Die Busse haben verbautes GPS, so kann man sie live verfolgen und weiß immer, wann der nächste Bus zu der gewünschten Haltestelle kommt und das ist natürlich bei einem Städtetrip sehr zeitsparend.


Das Weiße Haus

Tickets, um ins Weiße Haus zu kommen muss man 2-3 Monate vor Besuch entweder bei der österreichischen/deutschen Behörde in Washington beantragen oder bei der US-Behörde in Eurem Land. Die machen dann einen Background-Check usw. daher die Wartezeit. Was Euch dort drin erwartet können wir Euch leider nicht aus unserer Sicht schildern, weil wir erst vor Ort erklärt bekommen haben, dass man das weiße Haus auch von innen sehen kann. Ich glaube wir müssen deshalb nochmal nach Washington D.C :)

Hier ein Link dazu.

 


Sehenswürdigkeiten

Natürlich gibt es neben dem weißen Haus noch andere großartige Sehenswürdigkeiten. Zum Beispiel ist das Lincoln Memorial ein sehr toller, im griechischen Stil erbauter Marmorklotz. Spaziert man den Weg neben dem Lincoln Memorial Reflecting Pool entlang kommt man zum Gedenkpark des 2. Weltkrieges und danach zum Washington Monument ein sogenannter Obelisk. Danach folgen sehr viele Museen des Smithsonian Instituts - der weltweit größte Museumskomplex. Entlang des großen grasbedeckten Feldes - die Washington Mall - findet man 11 der 16 Museen.  Darunter das berühmte Luft und Raumfahrtmuseum in dem unter anderem das Originalflugzeug der ersten Atlantiküberquerung (Spirit of St. Louis)ausgestellt ist. Für diejenigen, die Fans der Filmreihe "Nachts im Museum" sind, ist der Besuch dieses Museums ein Muss. Im Gift-Shop gibt es um $18.- auch die Wackelkopf-Einsteins aus dem Film zu erstehen - so einer ziert jetzt auch unser Regal.

Das Smithonian Museum war auch Drehort für viele andere Spielfilme. Z.B.: Transformers: Revenge of the Fallen oder Captain America: The Winter Soldier

Alle Museen haben von 9:00 - 17:30 Uhr geöffnet (ausgenommen am 25. Dezember) und sind, so wie auch der Zoo, für Besucher kostenlos zugänglich.


Elektro Scooter

In der ganzen Stadt verteilt findet man rumstehende, elektrobetriebene Scooter, welche mit QR-Codes und GPS versehen sind. Diese kann man mittels App aufspüren, entsperren und gegen ein Entgelt mieten. Ungefähr $10.- pro Stunde und es macht so richtig viel Spaß :-D

Carina ist bei solchen Sachen recht ungeschickt und auch sie fand es großartig und gänzlich ungefährlich. Es gibt drei verschiedene Anbieter aber man muss schon etwas flink sein um einen zu ergattern. Die Anbieter sind folgende:

  • Bird: Für diese muss man vorm ersten Gebrauch die Kreditkarte angeben und den Führerschein scannen. Eventuell muss das ein US Führerschein sein. Da wir natürlich nur unsere amerikanischen mitführen, konnten wir das mit dem österreichischen nicht testen. Die Gasbetätigung erfolgt mittels Daumen und man muss mit Muskelkraft etwas Geschwindigkeit aufbauen, bis der Scooter den Elektromotor hinzufügt. Nach beenden der Fahrt muss man mittels Foto das "richtige" Abstellen übermitteln. -> Hier geht's zur App: Android  | Apple
  • Lime: Diese sehen sehr modern aus - ist auch eines der erfolgreichsten Start-ups 2018 - jedoch haben wir es nicht geschafft einen zu bekommen. Wenn mal einer rumstand dann war er kaputt oder leer. -> Hier geht's zur App: Android | Apple 
  • Skip: Von denen gibt es meiner Meinung nach am wenigsten. Sehen auch etwas älter aus haben aber ein Display mit Geschwindigkeitsanzeige. Laut Carina hat dieser mehr Power und auch eine bessere "Federung". Ich konnte damit nicht fahren, weil die Gasbetätigung - gleich wie die Bremse - mittels Hebel funktioniert. Und da ich Prothesenträger bin, ging das nicht. (Ein Dose Mitleid...zsst) -> Hier geht's zur App: Android | Apple

Chinatown

Chinatown ist zwar nur ein kleines Viertel, aber wirklich beeindruckend. Über die eigene U-Bahn Station oder den oben erwähnten E-Scootern, erreicht man es schnell. Wer chinesisch isst und in einem wirklich traditionellen Restaurant essen möchte, dem können wir wirklich das Chinatown Express empfehlen. Unserer Meinung nach das geilste chinesische Essen außerhalb von China.

 


Georgetown

Georgetown ist das Studentenviertel von Washington D.C. und liegt außerhalb der Stadt am Ufer des Potomac River. Man kann dort den Kanufahrern beim Rudern zusehen und nebenbei teuren Cocktail schlürfen. Da alles sehr überfüllt war, haben wir es uns aber nur kurz angesehen und sind wieder in die Innenstadt gefahren.


Bars

Das Sauf-Haus und die Public Bar am Dupont Circle können wir für die Abendunterhaltung sehr empfehlen. Das Sauf Haus hatte am ersten Abend geschlossene Gesellschaft, daher wählten wir die angrenzende Public Bar. Diese hatte bis 8pm Happy Hour und war von der Musiklautstärke genau richtig.

Am zweiten Abend waren wir im Biergarten - im ersten Stock - im Sauf Haus. Während wir der Live-Musik lauschten, gab es auf Biertischgarnituren importiertes, deutsches Weißbier im Maßkrug um $16.- und Snacks mit Bratwurst und Sauerkraut um $6.-


Trinkwasser

Natürlich gibt es überall Wasserspender, aber wir finden diese sehr eklig (beobachtet mal die Leute, was die dort alles anstellen) und zweitens ist das Wasser sehr chlorhaltig.

Also kaltes und leckeres Wasser soll Euch schon was Wert sein und 0,5L bekommt man um $1,-. Verkäufer stehen überall in der City rum, welche kaum zu überhören sind ("Ice cold water, just one dollar!"). Also nicht direkt bei den Hot-Spots sondern 2 min davon entfernt kaufen und einfach auf laute Werbungsrufe achten 


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