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Island wir kommen

Also wenn mich heute jemand fragt welches Land dieser Welt mich bis jetzt am meisten beeindruckt hat, dann kann ich das kurz und knapp mit "Island" beantworten.

Keine Ahnung was genau, das Land mit der nördlichsten Hauptstadt der Welt mit mir angestellt hat, aber diese eine Woche in Island war eine ganz besondere.

 

Das Abenteuer ISLAND begann, indem wir zum Opfer der Airberlin-Pleite wurden und der Flug 36 Stunden vor Abflug durch die Airline storniert wurde. So haben wir kurzer Hand neue Hinflüge gebucht, jedoch von einem anderen Airport. Jetzt mussten wir mit dem Auto zum Airport München, das Fahrzeug dort parken und mit dem Leihwagen zum Airport nach Memmingen. Nach einem sechs stündigen Aufenthalt in Dublin landeten wir um Mitternacht in Island - genauer gesagt am Airport Keflavik. Auf dem Weg zur Vermietstation von SIXT, konnten wir sofort spüren, dass Island's "Sommer" schon vorbei war. Es war Ende Oktober und die Außentemperatur betrug um die +5°C. Mit dem Mietwagen und schweren Augen ging es dann zweieinhalb Stunden  ins Landesinnere in die Nähe von Laugarvatn, zu unserem Ferienhaus.

Es war eine lange und aufregende Reise mit einer Reisedauer von 24 Stunden innerhalb Europas. Diese vergisst man dafür nie mehr. 

Abgesehen von der Uhrzeit an der Ihr ankommt, kauft Euch am Airport gleich mal Frühstück und ein paar Lebensmittel. Der Supermarkt dort hat 24 Stunden geöffnet und man bekommt alles bis auf Alkohol. Diesen bekommt man in Island nämlich nur in teuren, staatliche Alkoholläden. Im Supermarkt gibt es nur Leichtbier mit 0,1% Alkoholgehalt. Geldbeheben am Flughafen solltet Ihr unterlassen, wir haben nämlich 10% Gebühren gezahlt. Am besten zu Hause bei der eigenen Bank einige Isländische Kronen wechseln und alles andere in Island mit Karte zahlen. Lebensmittel sind teurer als in Österreich oder Deutschland, aber eigentlich nicht so schlimm wie vermutet. Die Preise in Restaurants sind dafür richtig hoch. So kann man Beispielsweise für eine übliche Pizza mit einem Bier schon mal um die €50,- hinblättern.

Wir machten uns einen groben Essensplan für die ganze Woche und kauften die Zutaten im nächstgelegenen Supermarkt ein. Übrigends würden wir es immer wieder so machen. Schon allein deshalb, weil die Tage in Island sehr anstrengend sind und man Abends lieber nach einem Bier im HotPot in gemütlichen Klamotten gemeinsam kocht, als nach einem überteuerten Abendessen noch mindestens eine Stunde nach Hause fahren muss.

Unser Tagesablauf sah dann so aus, dass wir Morgens frühstückten, tagsüber eine Kleinigkeit aßen (meist einen HotDog) und Abends dann zu Hause kochten.

Was Ihr unbedingt probieren müsst, das isländische Joghurt "Skyr". 


Unser Haus in Island

Als Unterkunft für unseren Aufenthalt in Island entschieden wir uns für ein Haus im Nirgendwo. Der Grund dafür war schlicht und einfach die Nordlichter. Um sie richtigen sehen und genießen zu können muss man abseits von jeder Lichtverschmutzung, am dunkelsten Ort und ohne jeder Lichtquelle sein. Denn in einer Stadt wie es z.B. Reykjavik ist, wird man kaum Polarlichter sehen.

Das Ferienhaus hatte 3 Schlafzimmer mit Doppelbetten, ein Bad sowie zwei Toiletten. Das obere Stockwerk ist ein Schlafloft mit zwei weiteren Schlafplätzen. Wir waren eine Gruppe von sechs Personen, so nutzten wir den Bereich nicht. Aber theoretisch ist das Haus, welches erst 2014 gebaut wurde, für acht Personen ausgelegt. An den modern gestalteten Wohnraum mit großen Fensterfronten und eigenem Essbereich schließt sich eine offene Küche an, welche voll ausgestattet war. Eine rundum das Haus verlaufende Veranda, auf der auch ein Hot Pot steht, machten das Ferienhaus perfekt. Island ist übrigens durch seine Geothermie bekannt für Hot Pots

Und wir können Euch diese Unterkunft wirklich empfehlen.

 

Auch von der Lage zu vielen Sehenswürdigkeiten, liegt das Haus eigentlich sehr gut. Man muss sich bei einer Islandreise sowieso darauf einstellen, dass man sehr viel Zeit im Auto verbringen wird. 

 

Preislich war es auch sehr günstig: für eine Woche zahlten wir nur um die EUR 1300,-

(aufgeteilt auf 6 Personen, war das wirklich in Ordnung)

Die Endreinigung musste von uns selbst gemacht werden (Besenrein) - ansonsten wären EUR 300,- dazu gekommen.

Das ist die Position des Ferienhauses:

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